Grefrather Eissportgemeinschaft GEG e.V.

 

Grefrath Phoenix macht es Kobras lange schwer
erstellt von Pressesprecher Daniel Randerath - Foto Gerd Gisbertz
06.10.19     Klicks:232     A+ | a-
Im NRW-Pokal-Spiel zwischen der Grefrather EG und den Dinslakener Kobras machten es die Blau-Gelben den favorisierten Gästen lange Zeit schwer. Erst in der Schlussphase musste sich der Phoenix dem klassenhöheren Regionalligisten mit 5:8 (1:3,4:2,0:3) geschlagen geben.
 
Rund 200 Zuschauer hatten zum Saisonauftakt den Weg in den Grefrather EisSport & EventPark gefunden. Die Eintritts-Aktion “Pay what you want” hatte neben dem treuen Stammpublikum auch manchen neuen Stadiongast angesprochen. Nur die wenigsten der Besucher dürften mit der Erwartung einer Grefrather Pokal-Sensation, wohl aber der Hoffnung auf einen unterhaltsamen Eishockey-Abend in die Halle gekommen sein. Sie sollten nicht enttäuscht werden.
 
Grefrath zeigte sich von Beginn an hoch motiviert und gewillt, dem Gegner Paroli zu bieten. Zur Belohnung ging das Team von der Niers in der 5. Minute durch ein sehenswertes Tor von Sascha Schmetz mit 1:0 in Führung. Die Gäste vom rechten Niederrhein antworteten promt und kamen nur zwei Minuten später bereits zum Ausgleich.
 
Dennoch entwickelte sich im weiteren Verlauf des Drittels eine umkämpfte, jedoch äußerst fair geführte Begegnung zweier Teams auf Augenhöhe. Grefrath arbeitete mehr, Dinslaken zeigte sich effektiver. So gingen die Kobras nach zwei konsequent herausgespielten Toren in der 15. und 18. Minute mit einer 1:3-Führung in die erste Pause, ohne, dass ein wirklicher Klassenunterschied deutlich geworden wäre.
 
Die GEG schien der Rückstand keineswegs verunsichert zu haben, denn auch im zweiten Durchgang blieb das Team von der Niers weiter mutig und einsatzfreudig. Für den frühen Anschlusstreffer zum 2:3 sorgte Phoenix-Kapitän Andreas Bergmann in der 22. Minute und schürte damit neue Hoffnung auf Seiten der Gastgeber.
 
Zwar konnten die ‘Giftschlangen’ nur wenig später (24.) erneut ihren Vorsprung auf zwei Tore ausbauen, dadurch aber nicht die Grefrather Gegenwehr brechen. Im Gegenteil: Der Phoenix kam erneut gegen die nach wie vor etwas nachlässig und überrascht wirkenden Gäste ins Spiel, so dass nach dem zweiten Spielabschnitt ein überraschendes, wie absolut verdientes 5:5 auf der Anzeigetafel zu lesen war. Patrick Büren (27.), Roby Haazen (35.) und zwei Sekunden vor der zweiten Sirene schließlich Neuzugang Stefan Kaltenborn hatten für Grefrath getroffen, während den Kobras ebenfalls in der 40. Minute nur ein weiterer Treffer gelang.
 
Der letzte Spielabschnitt versprach noch einmal spannend zu werden. Jedoch schwanden der GEG in der Schlussphase zusehends die Kräfte, so dass sich nun auch Fehler einschlichen, welche die Gäste aus der Regionalliga schließlich mit einem Dreierpack in der 51., 52, und 53. Minute konsequent auszunutzen wussten. So unterlagen die ‘Feuervögel’ am Ende vielleicht etwas zu deutlich mit 5:8.

“Der Konkurrenzkampf innerhalb des Teams ist groß”
Auch wenn dadurch die ganz große Überraschung ausgeblieben ist und somit die Gäste ins Halbfinale des NRW-Pokals einzogen, äußerte sich GEG-Trainer Karel Lang im Nachhinein sehr zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: “Die Jungs haben das super gemacht. Einsatz und Moral haben absolut gestimmt. Da es für uns überhaupt erst das erste Spiel der Saison war, ist es normal, dass die Kräfte am Ende ein wenig fehlten”. Der Coach ist zuversichtlich, dass sein Team auch in Sachen Kraft und Kondition noch zulegen wird: “Wir werden weiter gut trainieren und uns Woche für Woche steigern. Der Kader ist groß und damit auch der Konkurrenzkampf innerhalb des Teams. Ich erwarte, dass sich die Jungs durch ihre Trainingsleistung weiter empfehlen”.

 
Jetzt bleiben dem Team von Karel Lang noch rund zwei Wochen Vorbereitungszeit, ehe am 20. Oktober um 19:00 Uhr das erste Meisterschaftsspiel bei den ‘Raptors’ vom EC Bergisch Land ansteht. Das erste Heimspiel bestreitet die GEG erst am Sonntag, 25. Oktober, wenn um 19:30 Uhr die Young Moskitos Essen zu Gast sind an der Grefrather Stadionstraße.


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